Zwischen den Welten

Heute war mir mal wieder nach was aus dem weiten Feld der Musik zwischen den Welten, wie sie häufig von Künstlern geschaffen wird, die z.B. in einem Teil der Welt leben, der fern der realen oder auch gefühlten Heimat ist; hier ist es der Bogen von Portugal zu Kap Verde. Auf dem Album

Sara Tavares – Balancê

macht sie sehr viel selbst, Produktion, Komposition, Gitarre und einige weitere Instrumente, Gesang stammen von ihr, es gibt aber auch eine Reihe von nicht näher konkretisierten Credits auf dem Album. Neben Portugiesisch werden auch andere Sprachen wie Englisch, Crioulo sowie ein angolanischer Dialekt des Portugiesischen verwendet, wobei ich letztere mangels Kenntnis nicht zuordnen kann. Die Musik ist einerseits fröhlich-easy going bis leicht melancholisch, dabei aber keineswegs banal und musikalisch wie instrumental ziemlich anspruchsvoll, ohne jemals ins Akademische abzugleiten. Parallelen zu Zap Mama (Belgien – Kongo), Khadja Nin (Belgien – Burundi) oder Sally Nyolo (Frankreich – Kamerun) sind da deutlich zu erkennen, anscheinend führt dieser musikalische Brückenschlag an sich schon zu einer bestimmten Grundstimmung, unabhängig davon, in welchen Sprachen da gerade gesungen wird.

Meine Wertung: 3 von 4

2 comments on “Zwischen den Welten

    • …nicht so schräg wie mein sonstiges Zeugs! 😅
      Viele Grüße an die Family!

      PS: der Bericht der letzten Runde kommt auch demnächst, zur Zeit macht mir der Herr P aus M in R nur leider Unmengen von Arbeit…

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