Rosä ausse Provänggs

Bei der Wein am Limit Live-Verkostung Nr. 19, an der ich aufgrund widriger Umstände nicht teilnehmen konnte, waren diesmal zwei Roséweine dran. Die Weinchen habe ich dann mit etwas zeitlichem Abstand verkostet. Die 2014er Winifred hatte ich ja schon vorgestellt. Gestern haben wir dann endlich auch den

2014er Eole Rosé – Cuvée, Domaine d’Eole, Côtes de Provence

aufgemacht. Es war wieder recht heiß, also dachten wir, daß das doch eine gute Gelegenheit sein müßte.

Der (einfache) Rosé der Domaine d’Eole ist eine Cuvée aus 60 % Grenache, 20 % Syrah, 15 % Cin­sault und 5 % Mourvè­dre. Wie er genau gemacht wird, weiß ich leider nicht (wahrscheinlich Saignée-Methode), nur daß er wohl in großen Fässern ausgebaut wird.

Im Glas zeigt sich der Wein lachsfarben mit leichten Kupfertönen. In der Nase Himbeere, Wassermelone, etwas Erdbeere, Mandarine, leichte Würze in Richtung Thymian, auch ein paar nasse Steine. Am Gaumen dann Himbeer-Maracuja-Joghurt, Honig-Thymian-Eis (gibt’s wirklich!), feine Grapefruit-Säure. Schöner Abgang, der vor allem die Zitrusaromen befördert. Die 12,5 PS gemäß Etikett stehen dem Rosé gut zu Gesicht.

Wirkt komplex, etwas kühl und geradlinig, auch wenn das jetzt ein bißchen widersprüchlich klingen mag. Der Extrakt vertreibt ein wenig die erhoffte Frische, für die aktuell 32 °C hätte ich vielleicht doch was anderes aufmachen sollen. Sehr schöner Rosé, der sich wohltuend von den sonstigen Bonbon-Wässerchen absetzt, aber auch nicht DER Rosé-Fels in der Brandung. Mit anderen Temperaturen aber gerne wieder!

Meine Wertung: 2

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