Ganz schön dicker Grieche

Gestern war mir mal wieder nach was griechischem, es wurde dann was aufgemacht, von dem ich im Vorfeld nicht so ganz genau wußte, was uns da erwartet:

2015er Asprouda of Serres – dry – PGI Serres, Nerantzi, Makedonia

Die Farbe ist ein ziemlich sattes Gold- bis Honiggelb, riecht erst mal verhalten reduktiv weißfruchtig, dann drehen auf einmal die Honigaromen in relativ frischer Form auf (Blütenhonig) und haben Pfirsiche und Marulas im Gepäck, weiters einige dezente Großholznoten. Geschmacklich dann doch recht viskos, fast ölig, die dicht-fluffig-flaumige Gelbfrucht kommt sehr reduziert daher; die Säure ist kaum erkennbar, dennoch rutscht der knochentrockene, aber extraktreiche Stoff sprichwörtlich „wie Öl“ ’runter. Der Abgang ist sehr lang, auch hier die nicht sehr primäre, samtige Gelbfrucht, die trotz kaum vorhandener Säure sehr animierend wirkt.

Solche Dickweine wirken auf mich meist eher anstrengend, dieser hier funktioniert mit etwas säurelastigem Essen aber ganz gut; solo jedoch weniger zu empfehlen. Aufgrund der eingeschränkten Einsetzbarkeit mit unserer Küche in Verbindung mit dem nicht ganz unerheblichen Preis aber eher kein Nachkaufkandidat für mich.

Meine Wertung: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 19 von 25

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