stark verspätet – Teil 2

Es hat gestern noch zu einer zweiten Flasche der Sekte des längst vergangenen WRINT-Flaschen-Podcasts gereicht:

2016er [Cuvée] – Rosé – brut – Sekt, Griesel, Deutschland

Hier haben wir es mit einer Cuvée aus 85 % Pinot noir und 15 % Pinot Meunier zu tun; wiederum nix genaues über die Herkunft der Trauben.

Farblich ein helleres Apricot bis Zwiebel, sehr feine Perlage mit einiger Beständigkeit. Das Bukett zeigt ein paar Walderdbeeren und Granatapfel mit Brioche, am Gaumen kommt noch etwas roter Bergapfel dazu, die Säure ist recht knackig und fast dominant, ganz leichtes Kiesbett, hinten am Gaumen schlägt der Fruchtextrakt etwas durch. Der Nachhall ist von der Fruchtseite ganz leicht kitschig himbeerig, wieder eine knackige, erfrischende Säure, hier etwas mehr blaue Mineralik.

Dieses rosa Blubberwasser hat für meine Verhältnisse auch eine schöne, weil fordernde Säure, insgesamt ist aber deutlich weniger drin als beim weiß gekelterten heutigen Vorgänger, deshalb -wenn ich schon die Wahl habe- hier kein Nachkaufreflex.

Meine Wertung: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 18 von 25

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