Überraschungskiste – Teil 3

Mal schauen, ob wir mit dem

1983er Ayler Kupp – Riesling – Spätlese, Peter Lauer, Saar

mehr Glück haben, als bei der letzten Flasche! Das Weingut Peter Lauer ist heute VDP-Mitglied, eine Spätlese von der Lage „Ayler Kupp“ in der Form existiert zwar nicht mehr im Sortiment, aber die Lage wird vom Weingut als deren Toplage bezeichnet und für Ortsweine, „Beste Parzellen“ (entspricht Erster Lage) und GG’s verwendet. Also sind die äußeren Begleitumstände schon mal nicht so schlecht…

Im Glas das erwartete dichte Goldgelb, in der Nase deutlich petrolgeschwängerte Fruchtnoten: reife Ananas, kandierte Orangen, Mandarinenzesten sowie Eukalyptushonig. Am Gaumen im wesentlichen die gleiche Fruchtaromatik, die deutlich präsente Säure sorgt mit der auch nicht ganz geringen Restsüße und dem gereiften Extrakt für ein ganz eigenes Süße-Säure-Spiel, das man durchaus noch als gelungen bezeichnen kann. Weiters sorgt dann noch die Schiefermineralik dafür, daß man hier -meiner Meinung nach- immer noch von einem typischen Saar-Riesling sprechen kann.

Diesen Riesling konnte man tatsächlich noch mit Freude trinken, allerdings verspricht der Eindruck in der Nase mehr, als am Gaumen tatsächlich ankommt, also schon ein kleiner Blender, zumindest heute. Dennoch ein Genuß ohne Reue, auch wenn ich jetzt nicht nachhaltig betrübt bin, daß keine weitere Flasche mehr da ist.

Meine Wertung: 1

 

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